Uelzena investiert 17 Millionen Euro in den Bau des Hochregallagers. Es bietet Platz für bis zu 13 000 Paletten. Herr Dwehus betont die Notwendigkeit: „Auf dem Werksgelände waren wir bislang sehr beengt.“ Platz für die Lagerung von Rohstoffen und hergestellten Produkten gab es nicht. Uelzena arbeitete so mit Fremdlägern zusammen, war auf eine komplizierte Logistik angewiesen. Eine Herausforderung im Hinblick auf die hohen qualitativen Anforderungen – das Unternehmen stellt mit seinen 440 Mitarbeitern in Uelzen Lebensmittelprodukte her. Mit dem neuen Hochregallager wird es einfacher.

Ab Mitte Januar soll es in die Höhe wachsen. Im Rahmen der Grundsteinlegung wird mit Baggern Erde verbracht, mit einer Walze wird die geschaffene Bodenplatte verdichtet. 80 Zentimeter dick werde allein die Betonplatte beim Fundament sein, schildert Karl-Heinz Kraus von IE Food Engineering. Die IE ist als Generalübernehmer sowohl mit der Planung beauftragt als auch für den Bau zuständig. Für die Ausführung arbeitet sie dabei mit regionalen Betrieben zusammen.

Uelzens Bürgermeister Jürgen Markwardt freut sich nicht nur über die Beteiligung hiesiger Betriebe am Bau, sondern vor allem auch über das Engagement von Uelzena selbst. „Es verdeutlicht uns, dass Uelzena an Uelzen als Standort glaubt“, sagt das Stadtoberhaupt.

Ein Beleg dafür sind auch weitere Investitionen: Das Unternehmen nimmt nicht nur für das Lager Geld in die Hand. Auf dem Werksgelände werden auch für 14 Millionen die Herstellungsanlagen von Milchpulver erweitert. Die Produktionsmengen von jährlich 18 000 Tonnen sollen so auf die Menge von 22 000 Tonnen anwachsen.

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