Aubry Produktions AG - Neubau für mehr Kapazität, Effizienz und Zukunftssicherheit
Die Aubry Produktions AG produziert hochpräzise Spritzgussteile für Industrie und Konsumgüter. Um dem wachsenden Auftragsvolumen gerecht zu werden, plante IE Plast als Totalunternehmer einen zweigeschossigen Neubau direkt am bestehenden Standort in Neuenhof – mit durchdachtem Prozesslayout, moderner Energieversorgung und flexibler Infrastruktur für weiteres Wachstum.

Neubau zur Kapazitätserweiterung und Modernisierung der Spritzgussproduktion
Auftrag
Projektführung als Totalunternehmer; Machbarkeitsstudie, Konzeptplanung, Bauprojekt / Detailplanung, Ausschreibungen und Realisation
Bauherrschaft
Aubry Produktions AG
Eckdaten
Gemeinsam zum Projekterfolg
Leistungen von IE Group
- Projektführung als Totalunternehmer
- Machbarkeitsstudie, Konzeptplanung, Bauprojekt / Detailplanung, Ausschreibungen und Realisation
- Planung nach dem bewährten IE-Prinzip von innen nach aussen
- Entwicklung eines optimalen Prozesslayouts für 18 Spritzgussmaschinen
- Intelligente Schnittstellenplanung zwischen Bestandsgebäude und Neubau
- Nachhaltiges Energie- und Medienkonzept mit Wärmerückgewinnung, Free-Cooling und Photovoltaik
- Flexible Infrastruktur für zukünftige Produktionsanforderungen und Automatisierung
Herausforderungen & Lösungen
Kapazitätserweiterung am bestehenden Standort
Effiziente Prozesse und klare Schnittstellen
Nachhaltige Produktion
Das Projekt im Detail
Das Projekt im Detail
Aubry Produktions AG ist spezialisiert auf hochpräzise Spritzgussteile für Industrie und Konsumgüter. Das Familienunternehmen in Neuenhof bei Baden deckt die gesamte Wertschöpfungskette ab – vom Prototyping über Werkzeugbau und Produktion bis zur Veredelung und Montage. Mit dem Neubau schafft Aubry die Voraussetzungen, um weiter zu wachsen und die Entwicklung des Unternehmens in dritter Generation fortzuschreiben.
Für Planung und Realisierung setzte Aubry auf IE Plast als Totalunternehmer. Ausschlaggebend waren die Kombination aus betrieblicher und baulicher Kompetenz sowie der Planungsansatz von innen nach aussen. Ausgangspunkt war die Betriebsplanung mit Fokus auf Produktionslayout, Medienversorgung sowie effiziente Material- und Personenflüsse.
Am bestehenden Standort bot sich eine ideale Ausgangslage für die Erweiterung. Ein älterer Industriebau wurde zurückgebaut und auf der frei werdenden Fläche ein zweigeschossiger Neubau realisiert. Im Erdgeschoss entsteht die Produktion, im Obergeschoss das Lager. Das bestehende Fabrikgebäude bleibt erhalten und wird weiterhin genutzt.
Die Umsetzung folgt einem pragmatischen und wirtschaftlichen Konzept mit klarem Fokus auf die wertschöpfenden Produktionsbereiche. Auf ein Untergeschoss wurde bewusst verzichtet. Die Bauweise mit vorgefertigten Betonelementen ist einfach, robust und effizient, der Innenausbau als gepflegter Rohbau hochwertig und funktional.
Auch energetisch ist der Neubau auf Zukunft ausgerichtet: mit hinterlüfteter Fassade, Nutzung von Abwärme, reversibler Kältemaschine, Wasser-Wasser-Wärmepumpe, Free-Cooling und einer Photovoltaikanlage auf dem Dach. So entstehen stabile Raumluftbedingungen für eine konstant hohe Produktequalität und ein ressourcenschonender Betrieb.
Mit dem Neubau verdoppelt Aubry die Produktionsfläche und schafft die Basis für eine Produktivitätssteigerung von über 100 Prozent. Die Infrastruktur ist flexibel ausgelegt und unterstützt auch künftige Anforderungen – bis hin zur möglichen Nutzung des Obergeschosses für die Produktion oder der Einführung eines fahrerlosen Transportsystems.
Die Herausforderung
Die bestehende Produktionsinfrastruktur stiess aufgrund des wachsenden Auftragsvolumens an ihre Grenzen. Gesucht war eine Lösung, die Kapazitätserweiterung, Modernisierung und Zukunftsfähigkeit verbindet, ohne die Vorteile des bestehenden Standorts aufzugeben. Gleichzeitig mussten Produktionsprozesse, Logistik, Gebäudetechnik und Kostenrahmen in ein wirtschaftliches Gesamtkonzept überführt werden.
Die Erfolgsfaktoren
Der Erfolg des Projekts basiert auf dem Planungsansatz von innen nach aussen, der engen Verzahnung von Betriebsplanung und Architektur sowie einer konsequent auf Funktion und Effizienz ausgerichteten Umsetzung. Das Ergebnis ist ein flexibel nutzbarer Fabrikneubau mit durchdachtem Prozesslayout, nachhaltigem Energiekonzept und optimaler Anbindung an den Bestand – als starke Basis für weiteres Wachstum und Innovation.

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