Coop Bäckerei – Logistik- und Prozessplanung inklusive Logistikzentrum
Coop zählt zu den grössten Handelsunternehmen der Schweiz. IE Food plante und realisierte eine neue Grossbäckerei mit Logistikzentrum in Schafisheim – mit höchsten Hygienestandards und vernetzten Betriebsprozessen für maximale Effizienz.

Logistik- und Prozessplanung inklusive Logistikzentrum
Auftrag
Planung und Realisation einer Grossbäckerei mit angeschlossenem Logistikzentrum, Umsetzung eines Logistikkonzepts für automatisierte Betriebs- und Prozessabläufe
Bauherrschaft
Coop Bäckerei, Schafisheim
Eckdaten
Gemeinsam zum Projekterfolg
Leistungen von IE Group
- 5 Jahre von der Analyse der Betriebsprozesse bis zur Fertigstellung des neuen Industriegebäudes
- Flexibel erweiterbare Produktionskapazitäten durch vorhandene Raumreserven
- Senkung der Baukosten durch intelligente Raumnutzung
- Optimale Prozessplanung zur Einhaltung strengster Vorschriften der höchsten Hygienestufe
- Vernetzung der Betriebsprozesse für mehr Effizienz in der Lebensmittelproduktion
- Vertikalisierung des Betriebslayouts für möglichst kurze Wege der Material- und Personenflüsse
Herausforderungen & Lösungen
Platzmangel und hohe Volumen
Logistische Anbindung
Umweltschonende Produktion
Das Projekt im Detail
Coop zählt zu den grössten Detail- und Grosshandelsunternehmen der Schweiz und beliefert zahlreiche Märkte mit Lebensmitteln und Verkaufsgütern. Am neuen Standort Schafisheim sollte eine neue Grossbäckerei mit Logistikzentrum entstehen, von der aus rund 360 Verkaufsstellen in der Schweiz mit frischen Backwaren versorgt werden. Hinzu kommt die Belieferung sämtlicher Coop-Filialen in der Schweiz mit tiefgefrorenen Halbfertigprodukten. Als Generalplaner entwickelte IE Food ein multifunktionales und automatisiertes Anlagenkonzept. Ebenso wurden die Logistik- und Betriebsprozesse neu geplant, um diese deutlich effizienter zu gestalten und die hochgesteckten Ziele in der Lebensmittelproduktion problemlos zu erreichen.
Die Herausforderung
Um das geplante Volumen von mehr als 60.000 Tonnen Backwaren pro Jahr überhaupt stemmen zu können, wären klassische Planungsansätze nicht leistungsfähig genug und das Grundstück viel zu knapp dimensioniert gewesen. Aus diesen Gründen waren umfangreiche Branchenkenntnisse und entsprechende Kompetenzen im Bereich der Produktionshygiene gefordert. So galt es, möglichst effiziente Lösungen für die logistische Anbindung der Bäckerei an die regionale Verteilzentrale, das nationale Tiefkühllager und die Leergutzentrale im gleichen Industriegebäude zu finden. Eine Erweiterung der Fläche kam jedoch nicht infrage, da Industriebauland an dieser Stelle nicht ausreichend zur Verfügung stand. Zudem wurde grosser Wert auf eine möglichst umweltschonende Lebensmittelproduktion gelegt.
Die Erfolgsfaktoren
Aufbauend auf der Analyse der bisherigen Betriebsabläufe wurden die bisherigen Produktions- und Logistikprozesse neu gestaltet und optimal aufeinander abgestimmt. Um die Wege der Material- und Personenflüsse relativ kurz zu halten, wurden die verschiedenen Funktionsbereiche neu angeordnet und das Betriebslayout möglichst kompakt ausgelegt. Damit dennoch Wachstumsoptionen offen gehalten werden können, wurden von Anfang an Raumreserven mit eingeplant – unter konsequenter Einbeziehung der Energie- und Medienversorgung sowie der Materiallogistik. Durch die optimale Prozessplanung und Vernetzung der Betriebsabläufe konnte die Wirtschaftlichkeit des Lebensmittelherstellers deutlich erhöht werden. Denn gerade in der industriellen Produktion verschiedener Halbfertig- und Rohprodukte spielt der Zeitfaktor eine entscheidende Rolle.

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