Näher am Markt durch die Flexibilisierung der Produktion.

Auftrag

Generalplanung eines Produktionsgebäudes, inklusive verschiedener Reinraumsysteme, in Verbindung mit dem bereits vorhandenen Fabrikgebäude.

Bauherrschaft

Geistlich Pharma AG

Eckdaten

Planung und Realisation
IE Life Science
Planungs- und Bauzeit
2,5 Jahre
Investitionsvolumen
CHF 11 Mio.

Gemeinsam zum Projekterfolg

Leistungen von IE Group

  • Konzept- und Systemplanung
  • Generalplaner
  • Realisierung und Koordination Bauvorhaben
  • Sicherstellung: einer flexibel nutzbaren und erweiterbaren Produktionsinfrastruktur
  • Steigerung: der Produktionskapazitäten für aktuelle und künftige Produkte
  • Gewährleistung: hoher Reinraumanforderungen beim Ausbau der GMP-Produktion
  • Unterstützung: einer effizienten Bulk-Produktion und eines einfachen Zugangs der hochinstallierten Räume
"Für uns war es wichtig, einen Planungspartner zu finden, der das Gesamtpaket übernehmen konnte. Ein weiteres Kriterium waren umfassende cGMP-Kenntnisse. Bei IE Life Science konnten wir diese Erfahrung voraussetzen."
Cornel Imhof
Cornel Imhof
Abteilungsleiter

Herausforderungen & Lösungen

Nahtlose Integration eines Reinraumneubaus in bestehende Produktionsinfrastruktur

IE Life Science koordinierte die Integration des Neubaus in die bestehende Infrastruktur der Geistlich Pharma AG mit einem übergreifenden Planungsansatz. Die Verbindung der Gebäude wurde so gestaltet, dass künftige Kapazitätserweiterungen mit minimalem Aufwand möglich bleiben.

Skalierbare Reinraumtechnologie für wachsende GMP-Produktionskapazitäten

Durch ein modulares Reinraum- und Haustechnikkonzept schuf IE Life Science eine flexible Produktionsinfrastruktur, die sich schrittweise an steigende Kapazitätsanforderungen anpassen lässt. Die konsequente Auslegung auf künftiges Wachstum sichert der Geistlich Pharma AG langfristige Investitionssicherheit.

Das Projekt im Detail

Die Geistlich Pharma AG, LU, zählt zu den ältesten Familienunternehmen der Schweiz und ist weltweit Marktführer im Bereich der regenerativen Zahnmedizin. Der Schwerpunkt liegt dabei vor allem in der Entwicklung und Produktion von Biomaterialien. Die am Standort Wolhusen gefertigten Produkte werden durch insgesamt elf Tochtergesellschaften und mehr als 60 Distributionspartner vertrieben. Da sich das BioTech-Unternehmen für den chinesischen Markt ambitionierte Absatzziele gesetzt hat, galt es, die GMP-Produktion weiter auszubauen. Aus diesem Grund wurde IE Life Science mit der Generalplanung eines neuen Industriegebäudes inklusive verschiedener Reinraumsysteme beauftragt, das in direkter Verbindung mit dem vorhandenen Fabrikgebäude entstehen sollte.

Die Herausforderung

Gerade in der Medizintechnik und der Pharmaindustrie wird die langfristige Produktionsplanung zunehmend schwieriger. Die Dynamik in den globalisierten MedTech- und BioTech-Märkten verstärkt sich. Auch der Konkurrenzdruck nimmt stetig zu und die Vorgaben seitens der Regulatoren werden immer restriktiver. Zielvorgabe für die umfassende Bau- und Reinraumplanung durch IE Life Science war daher nicht nur die Erhöhung der Produktionskapazitäten. Vielmehr bestand die grösste Herausforderung darin, mit hochinstallierten Räumen flexibel auf neu gestaltete Fertigungsprozesse reagieren zu können. Zudem ermöglicht eine zentral gelegene Haustechnik den einfachen Zugang für den Unterhalt der begehbaren Reinräume. Hinzu kam die Einhaltung der hohen Anforderungen bei der Reinraumplanung selbst. Dazu zählt neben der strikten Trennung von Personen- und Materialflüssen auch ein hygienetaugliches Schleusenkonzept. Ebenso wesentlich ist auch ein Reinraumkonzept, das mögliche Kontaminationen an den verschiedenen Schnittstellen wirksam verhindert.

Die Erfolgsfaktoren

IE Life Science konnte nicht nur durch eine hohe Reinraumkompetenz und umfassende GMP-Kenntnisse überzeugen. Vor allem waren es die interdisziplinäre Planungskompetenz und die Erfahrung mit flexiblen Infrastrukturen für die Produktion. Dadurch konnte das Industriebaukonzept konsequent „von innen nach aussen“ entwickelt werden. Erst nach einer ganzheitlichen Analyse und Planung der Betriebsprozesse wurden die architektonische Hülle und die Gebäudestruktur konzipiert. Durch die Überhöhung der Reinraumgeschosse konnte die uneingeschränkte Zugänglichkeit sichergestellt und wichtige Reserveebenen für die Erweiterbarkeit der Haustechnik geschaffen werden. Das Hygienekonzept wurde auf der Grundlage bereits bestehender Zonenkonzepte weiterentwickelt und die Grundprinzipien der Reinraumgestaltung konsequent umgesetzt. Das Ergebnis ist ein modernes Reinraumgebäude mit flexibel anpassbarer Haustechnik, das sich ohne aufwendige Umbauten flexibel an zukünftige Anforderungen anpassen lässt.

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