Technology

GIS AG – Erschliessung von Wachstumspotenzial und Produktionsoptimierung

Die GIS AG entwickelt und fertigt seit über 60 Jahren Elektrokettenzüge sowie komplette Kransysteme. Für den massiven Kapazitätsausbau setzte das Unternehmen auf die strategische Planung und Umsetzungskompetenz von IE Technology.

Erweiterung der Produktion im Bestand.

Auftrag

Machbarkeitsstudie als Generalplaner; Konzept- und Systemplanung; Realisierung des Erweiterungsbaus als Totalunternehmer

Bauherrschaft

GIS AG

Eckdaten

Planung und Realisation
IE Technology
Planungs- und Bauzeit
24 Monate
Investitionsvolumen
CHF 7,6 MIO.
Geschossfläche
3328 m²
Gebäudevolumen
17.870 m³

Gemeinsam zum Projekterfolg

Leistungen von IE Group

  • Bauen bei laufendem Betrieb
  • Zusammenarbeit auf Augenhöhe
  • Eine langfristig tragfähige Lösung
  • Projektsicherheit durch Professionalität
  • Unterstützung, die über die reine Planung hinausgeht.

„IE Technology hat unser Erweiterungsprojekt über alle Phasen effizient und transparent geführt und die Vorgaben zu Qualität, Kosten und Terminen ohne Wenn und Aber eingehalten. Die Zusammenarbeit zwischen den Teams der beiden Seiten war vorbildlich und zielführend."
Ivan Muri
Ivan Muri
CEO GIS AG

Herausforderungen & Lösungen

Projektsicherheit durch Professionalität

IE Technology agierte als Generalplaner und Totalunternehmer – von der Machbarkeitsstudie bis zur Schlüsselübergabe. Die Bauzeit betrug nur 13 Monate, wobei alle Vorgaben zu Qualität, Kosten und Terminen ohne Wenn und Aber eingehalten wurden.

Abstimmung mit dem Nachbarn

IE Technology unterstützte die GIS AG aktiv bei den Verhandlungen mit dem Nachbarn und erarbeitete eine für alle Seiten einvernehmliche Lösung, die den Weg für den Neubau ebnete.

Bauen bei laufendem Betrieb

Ein Zeltprovisorium für gross dimensionierte Teile und eine sinnvolle Etappierung des Bauprogramms stellten sicher, dass die Produktion während der gesamten 13-monatigen Bauzeit ungestört weiterlaufen konnte.

Sorgfältige Evaluation der Planungsszenarien

In interaktiven Workshops zwischen GIS und IE Technology wurden breit abgestützte Lösungsvarianten entwickelt und die Vorzugsvariante gemeinsam eruiert. Das Ergebnis überzeugt durch funktionelle und ästhetisch ansprechende Architektur.

Optimale Verknüpfung mit Bestandsgebäuden

Der Neubau wurde auf dem Footprint der alten "Palahalle" errichtet. Ein durchgängiges Erdgeschoss dient als Schnittstelle, mit 7,5 m hoher Montagehalle und 10 m Langgutlager. Eine ringförmige LKW-Zufahrt und ein dreigeschossiger Kopfbau optimieren die Betriebslogistik.

Das Projekt im Detail

Seit über 60 Jahren entwickelt und fertigt die GIS AG am Standort Schötz im Kanton Luzern zuverlässige und langlebige Elektrokettenzüge sowie komplette Kransysteme für unterschiedliche Anwendungen und Branchen. Das kontinuierliche Wachstum in den letzten Jahren veranlasste das Unternehmen dazu, seine Kapazitäten massiv auszubauen. Für die strategische Planung und Umsetzung des Projekts setzte GIS auf die Kompetenz und Erfahrung von IE Technology.

Modernisierung im Industriebau – Die Herausforderung

Die Produktionskapazitäten vermochten die stetig steigende Nachfrage nicht mehr aufzufangen. Die Betriebsstrukturen waren in die Jahre gekommen, die Logistik war chronisch überlastet und die Produktions- und Montageabläufe entsprachen nicht mehr den aktuellen Erfordernissen. Die Erweiterung und Modernisierung der Produktion war somit essenziell.

Von der Machbarkeitsstudie bis zur Inbetriebnahme – Die Erfolgsfaktoren

1. Sorgfältige Evaluation für alle Szenarien der Fabrikplanung

GIS lancierte das Projekt mit dem Anspruch, auf der Basis eingehender Analysen und einer klar strukturierten Planung die Betriebsabläufe zu optimieren und die Voraussetzungen für zukünftige Ausbauetappen zu schaffen. Vor diesem Hintergrund beauftragte das Unternehmen den Industriebauspezialisten IE Technology mit der Projektführung und der Einleitung der notwendigen Planungsschritte. Im Rahmen von interaktiven Workshops entwickelten die Projektteams der Auftraggeberin und IE Technology verschiedene breit abgestützte Lösungsvarianten mit idealen Abläufen entlang des gesamten Produktionsprozesses und der Logistikkette.

2. Optimale Verknüpfung mit den Bestandsgebäuden für hohe Synergieeffekte

Die Platzverhältnisse im Fabrikareal waren eng, Materialflüsse mussten redundant geführt werden und das relativ schmale Grundstück erforderte umständliche Wendemanöver für LKW. Die Auftraggeberin entschied sich deshalb, auf Empfehlung der IE Planer den ältesten Gebäudeteil auf dem Areal durch einen Neubau zu ersetzen. Die neue Industriehalle entstand auf dem Footprint der alten «Palahalle», was eine optimale Verknüpfung mit den Bestandsgebäuden ermöglichte. Als Schnittstelle wurde ein durchgängiges Erdgeschoss für optimal angelegte Materialflüsse geschaffen. Der siebeneinhalb Meter hohen Montagehalle wurde ein zehn Meter hohes Langgutlager angegliedert, was eine hohe Effizienz des Montageprozesses gewährleistet.

3. Keine projektbedingten Einschränkungen der Produktion dank idealer Bauberatung

Für GIS und die IE Planer war von vorneherein klar, dass die Realisation des Erweiterungsprojektes keine Engpässe in der Montage verursachen durfte. Als schwierig erwies sich das Finden einer Zwischenlösung für das Lager der gross dimensionierten Teile. Hier war ein unkonventioneller Ansatz gefragt: Die Teile wurden vorübergehend in einem Zeltprovisorium eingelagert und standen während der ganzen Bauzeit uneingeschränkt zur Verfügung. Möglich wurde das Bauen im Bestand bei laufendem Betrieb – eine Kernkompetenz von IE Technology – auch durch eine sinnvolle Etappierung des Bauprogramms.

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