Befreiung aus alten Strukturen – eine neue Fabrik für den Weltmarktführer

Auftrag

Planung und Realisation einer Produktionsstätte als Totalunternehmer – von der Machbarkeitsstudie bis zur Bauausführung

Bauherrschaft

Reishauer AG

Eckdaten

Planung und Realisation
IE Technology
Planungs- und Bauzeit
28 Monate
Gebäudefläche
23.140 m²
Investitionsvolumen
CHF 75 Mio.

Gemeinsam zum Projekterfolg

Leistungen von IE Group

  • Planung und Realisation einer Produktionsstätte als Totalunternehmer
  • Von der Machbarkeitsstudie bis zur Bauausführung
  • Evaluierung des optimalen Standortes
  • Planung von innen nach aussen mit IE-Methodik, 3D BIM Gesamtplanung mit VR-Tools für virtuelle Maschinenplatzierung
  • Präzise Klimatisierung mit Toleranzbereich ±1K
  • Wirksamer Schwingungsschutz durch spezielle Fundamente
  • Drei Bauetappen über sieben Jahre bei laufendem Betrieb
„Die Wiedergeburt unserer Produktionsinfrastruktur steht unter einem guten Stern. Die Experten von IE Technology haben bei der Planung und Umsetzung der ersten von drei Bauetappen hervorragende Arbeit geleistet. Besonders geschätzt haben wir ihre Bereitschaft, sich mit unseren Zielen zu identifizieren und im engen Austausch mit uns überzeugende Lösungen zu erarbeiten."
Markus Rykart
Markus Rykart
Chief Operation Officer, Reishauer AG

Herausforderungen & Lösungen

Solide Grundlagen für einen sicheren Projektentscheid

Umfassende Machbarkeitsstudien mit Entwicklung verschiedener Konzeptvarianten bildeten die fundierte Basis für den Entscheid zum Neubau am bestehenden Standort in Wallisellen.

Neubau bei laufendem Betrieb

Planung in drei über sieben Jahre verteilten Etappen mit Masterplan für alle Bauabschnitte sowie Integration der verbleibenden Bestandsgebäude und Gesamtverkehrskonzept.

Hohe Betriebssicherheit der sensiblen Produktionsanlagen

Mithilfe von Energiesimulatoren ermittelten die IE-Planer die Energielast und entwickelten verschiedene Lüftungskonzepte unter Berücksichtigung von Wartung und Unterhalt.

Verhinderung von Schwingungen

Spezielle Fundamente mit geeigneten Werkstoffen koppeln die Anlagen vom Boden ab und schützen sie wirksam vor Schwingungen.

Das Projekt im Detail

Planung und Realisation einer hochsensiblen Produktionsstätte für die Reishauer AG

Die Reishauer AG ist einer der führenden Komplettlösungsanbieter für die Verzahnungsindustrie, Weltmarktführer bei Entwicklung und Bau von Systemen für die Hartfeinbearbeitung von Zahnrädern. Auf den hochpräzisen Zahnflankenschleifmaschinen des Schweizer Unternehmens werden rund um die Welt Zahnräder für die Automobilindustrie, die Luftfahrt sowie die Lkw- und Roboterindustrie hergestellt. Nachdem die über Jahrzehnte gewachsenen Produktionsstrukturen durch das erfolgreiche Wachstum des Unternehmens an ihre Grenzen gestoßen sind, beauftragte Reishauer die Experten von IE Technology mit der Planung und Realisierung einer komplett neuen Produktionsstätte.

Die Herausforderung

Um am Standort in der Schweiz wettbewerbsfähig zu bleiben, wollte die Reishauer AG in Zürich eine neue Produktionshalle für die Fertigung hoch präziser Verzahnungsmaschinen erstellen. Dafür wurden verschiedene Standorte geprüft, darunter auch eine Variante, bei der die neue Halle auf dem bestehenden Firmengelände durch einen Anbau realisiert werden konnte. Die besonderen Herausforderungen bei diesem Projekt betrafen die speziellen Anforderungen an Genauigkeit der Produktion hinsichtlich Schwingungsdämpfung und Klimatisierung, um möglichst stabile Gebäude- und Fertigungsbedingungen zu schaffen.

Die Erfolgsfaktoren

Die enorm anspruchsvollen Rahmenbedingungen bei der Planung und Realisierung der neuen Produktionshalle erforderten vor allem eines: eine extrem enge Abstimmung aller planerischen Gewerke miteinander. Besonders schön zeigt sich dieser ganzheitliche und iterative Planungsprozess am Beispiel der Fundamente, die auf einem hochverdichteten Kieskoffer ruhen, der das Erdreich als Schwingungsdämpfer nutzt. Des Weiteren entstand eine Lüftungsanlage mit intelligenter Nutzung von kostenloser Nachtkühle und eine hohe Wärmedämmung der Gebäudehülle, um möglichst stabile Raumtemperaturen zu erreichen. Hinzu kam eine besondere Bauweise für das Hallendach. Die Spannweite des 36 Meter breiten Sheddachs wird von längs verlaufenden Trägern aufgenommen. Dank der vorgelagerten Anlieferungs- und Kranzone konnten die horizontal einfahrenden Kranlasten ohne kostspielige konstruktive Massnahmen in den Trägern aufgenommen werden.

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