Food

Coop VZ Bern – Intelligente Standort-Restrukturierung mit maximalem Effizienzgewinn für die Leergutlogistik

Coop ist eines der grössten Detail- und Grosshandelsunternehmen der Schweiz. IE Food löste durch intelligente Restrukturierung des Standort-Layouts die Kapazitätsgrenzen der Leergutzentrale Bern-Brünnen.

Erneuerung Leergutzentrale Coop Verteilzentrale Bern

Auftrag

Projektführung als Generalplaner, Vorstudien, Konzeptstudien, Bauprojekt, Ausschreibungen und Realisation

Bauherrschaft

Coop Verteilzentrale Bern-Brünnen

Eckdaten

Planung und Realisation
IE Food
Planungszeit
2 Jahre
Bauzeit
3 Jahre
Nutzfläche Neubau
5.200 m²
Geschossflächen Umbau
4.900 m²

Gemeinsam zum Projekterfolg

Leistungen von IE Group

Projekterfolge

  • Zielsicher erstellter IE Masterplan auf Basis mehrerer Vorstudien und Machbarkeitsprüfungen
  • Maximale Effektivität bei der Nutzung der vorhandenen Flächen
  • Perfektes Zusammenspiel von Industriebau-Know-how und Flexibilität
  • Optimal geplante Neuanordnung aller Funktionsbereiche
  • Unterbrechungsfrei ausgeführte Bauphase dank optimaler Bau- und Betriebsplanung
  • 3 Jahre vom Masterplan bis zur Fertigstellung aller Massnahmen
„Trotz der engen räumlichen Verhältnisse auf dem Areal hat IE Food mit seiner logistischen Kompetenz und flexiblen Planung ein Maximum an Kapazitätserweiterung für unsere Leergutlogistik ermöglicht – ein engagierter und professioneller Partner für unser Projekt."
Martin Aebi
Martin Aebi
Leiter Coop Verteilzentrale Bern-Brünnen

Herausforderungen & Lösungen

More space despite a constrained site

Additional space had to be created for empties logistics — while integrating existing structures to the greatest possible extent.

More capacity for receiving and dispatch

The different characteristics of returned goods required additional loading docks to increase throughput, speed up unloading and make processes more economical.

Conversion during ongoing operations — including peak periods

All measures had to be implemented while operations continued uninterrupted, even during peak seasons such as Christmas, Easter and Pentecost, when return volumes rise sharply.

Das Projekt im Detail

Als einer der grössten Detail- und Grosshandelsunternehmen der Schweiz hat sich Coop der Nachhaltigkeit verpflichtet und rezykliert schon seit langem Rückläufe wie Leergut, Verpackungen oder Ausschuss. 2019 geriet die in der Coop Verteilzentrale Bern-Brünnen angesiedelte Leergutzentrale (LGZ) des Unternehmens an ihre Kapazitätsgrenzen – und Coop stand vor der planerischen Herausforderung, auf dem dicht bebauten Areal zusätzlichen Raum für die Leergutlogistik zu schaffen. Durch eine intelligente Restrukturierung des Standort-Layouts, die clevere Erweiterung der bestehenden Gebäude und eine Optimierung des Prozesslayouts konnte IE Food diese knifflige Aufgabe mit Bravour lösen – von der Machbarkeitsstudie bis hin zur erfolgreichen Umsetzung im laufenden Betrieb.

Die Herausforderung

Die architektonische Herausforderung bei diesem Projekt lag darin, trotz des begrenzten Areals mehr Fläche für die Leergutlogistik zu schaffen und dabei die vorhandenen Strukturen möglichst gut einzubinden. Die unterschiedliche Beschaffenheit des angelieferten Guts erforderte vor allem zusätzliche Rampen, um die Kapazitäten für die An- und Auslieferung zu erhöhen, das Entladen der LKWs zu beschleunigen und den Gesamtprozess wirtschaftlicher zu gestalten. Eine Erweiterung des Betriebsgeländes zur Ausweisung dieser Flächen war jedoch nicht möglich. Hinzu kam, dass alle für die Umstrukturierung durchzuführenden Massnahmen bei laufendem Betrieb durchgeführt werden mussten – und dies auch in Spitzenzeiten wie Weihnachten, Ostern und Pfingsten, in denen die Materialrückläufe überproportional in die Höhe schnellen.

Die Erfolgsfaktoren

Auf der Basis mehrerer Vorstudien und Machbarkeitsprüfungen entwickelten die Planer von IE Food ein ausgeklügeltes Restrukturierungskonzept, mit dem alle Wünsche erfüllt werden konnten. Durch die Verlagerung des Garagenbetriebs in ein nahestehendes Werkstattgebäude konnte das alte Garagengebäude neben der Leergutzentrale zurückgebaut werden, sodass Platz für einen hochmodernen Anbau entstand. Die bestehende Leergutzentrale wurde von Grund auf erneuert und mit dem neuen Anbau verschmolzen. Die so entstandene, funktionelle Einheit aus Neu- und Altbau bot den perfekten Rahmen für das intelligente neue Prozesslayout: Bestehende Anlagen wurden revidiert und teilweise ersetzt, Teilprozesse so weit wie möglich automatisiert. Dies alles in zeitlich präzise aufeinander abgestimmten Etappen und ohne Unterbrechung des laufenden Betriebs.

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