Tobias Rosenbaum
Als Dipl.-Ing. im Maschinenbau mit mehr als 25 Jahren Erfahrung habe ich im technologisch anspruchsvollen Anlagenbau sowie im Projektgeschäft bei internationalen Marktführern umfassendes Wissen und breite Erfahrung aufgebaut. Ob in der Leitung von Projektportfolios oder grösserer Organisationseinheiten – stets mit Blick für das Wesentliche, mit Weitblick und Ergebnisorientierung agiere ich erfolgreich in komplexen Industrieprojekten. Als Geschäftsführer in der Food-Branche bin ich seit 2020 bei der IE in München tätig.
.webp)
Kurzprofil: Expertise auf einen Blick
Anspruchsvolle und zukunftsweisende Projekte für höchste Produktivität und Nachhaltigkeit in der Lebensmittelindustrie.
Branchenfokus
Planung und Realisierung von individuellen und komplexen Fabriken für alle Segmente der Lebensmittelindustrie. Fokus auf innovativen und skalierbaren Konzepten mit hoher Produktivität. Das Gleichgewicht von Investitionskosten zu Produktions- und Betriebskosten im Blick.
Rolle bei IE Group
Als Geschäftsführer verantwortlich für das Projektgeschäft in der Lebensmittelindustrie in Deutschland. Ihr erster Ansprechpartner für alle Vorhaben im Food Bereich.
Technische Expertise
Tiefes Verständnis für die Bedürfnisse der Lebensmittelindustrie. Methodenkompetenz, Fabrikplanung und Anlagenbau, Generalplanung und Realisierung von Projekten und Bauvorhaben.
Mein Weg: Zukunftsfähige Lebensmittelfabriken & Robuste Projekte
Die Lebensmittelindustrie steht im Spannungsfeld zwischen zunehmend höheren Anforderungen an die Produktsicherheit und Produktvielfalt und dem wirtschaftlichen Druck, so effizient und kostengünstig wie möglich produzieren zu müssen. Hervorragende Lösungen entstehen bei solchen Zielkonflikten meiner Erfahrung nach in Projekten nur durch bestmögliche Kommunikation und enge Kollaboration. Gerade in den frühen Projektphasen lege ich großen Wert auf eine klare Methodik sowie auf die richtige Mischung der Expertisen innerhalb der Projektteams und Netzwerke.
Von innen nach aussen: Die Food-Fabrik der Zukunft beginnt für mich als Ingenieur immer mit einem durchdachten Prozessdesign. Dieses startet bei der intelligenten Auswahl und Konfiguration der Produktionstechnologien, Maschinen und Anlagen. Die richtige Wahl der Schnittstellen sowie die Skalierbarkeit müssen von Beginn an mitgeplant werden. Trotz hoher Komplexität muss der Fokus dabei stets auf Robustheit und Betriebssicherheit liegen (RAMS-Aspekte). Auch die stark wachsenden Sektoren „Alternative Proteine“ können auf bewährte Prozesstechnologien zurückgreifen, die sinnvoll und intelligent miteinander kombiniert werden müssen.
Bei Kundenbesuchen sehe ich immer wieder, dass viele Lebensmittelwerke im Vergleich zu anderen Branchen nicht optimal automatisiert sind und häufig ohne moderne Transport- und Lagerlogistik produzieren. Insbesondere bei Bestandserweiterungen im „Brownfield“ sind durchgängige Automatisierung und moderne Logistik – statt eines riskanten „Patchworks“ – entscheidende Treiber und Erfolgsfaktoren. Sie verkürzen Materialwege, reduzieren den Flächenverbrauch und sichern die Lieferfähigkeit für ein stetig wachsendes Produktportfolio.
Steigende Kosten für Primärenergie, künftig teure CO₂-Emissionen, knappe Bauflächen sowie strengere gesetzliche Vorgaben machen Nachhaltigkeit zu einem wesentlichen Projekterfolgsfaktor und sind häufig der Treiber für größere Neubauinvestitionen. Nachhaltigkeit im Industriebau bedeutet jedoch weit mehr als die Installation von Solarkollektoren auf dem Werksdach. Erhebliche Kostenvorteile lassen sich durch die thermische und elektrische Integration der Produktionsprozesse mit der Gebäudetechnik und der Werksinfrastruktur erzielen– oft verbunden mit zusätzlicher Förderfähigkeit. In Zukunft gilt nicht mehr wirtschaftlich erfolgreich TROTZ Nachhaltigkeit, sondern wirtschaftlich erfolgreich, WEIL nachhaltig.
Für Bauherren, Investoren und Finanzierer sind schließlich robuste Projekte unverzichtbar: mit klar definierten Liefer- und Leistungsschnittstellen, transparenter Projektabwicklung sowie leistungsfähigen Partnern, die verlässliche Kosten- und Termingarantien bieten.
Meine Vision für 2040
Ich sehe eine Zukunft, in der Lebensmittelfabriken in höchstem Masse nachhaltig geplant und gebaut werden – auf dem Weg hin zur „autonomen Fabrik“. Optimal flexible, skalierbare und erweiterbare Prozesse sowie moderne Intralogistik bilden dabei das Rückgrat der Produktion. Professionell organisierte Projekte mit starken Partnern sichern CAPEX und OPEX gleichermaßen ab und werden so zu einem entscheidenden Wettbewerbsvorteil in einem zunehmend anspruchsvollen Marktumfeld.


















